Freitag, 19. Oktober 2018

Kuschelkleidung für den Herbst

* Mit Werbung *

Nun ist er also auf einmal doch da, der Herbst. Die vergangene Woche fühlte sich ja noch deutlich mehr nach Spätsommer als nach Herbst an, aber wenn ich jetzt nach draußen schaue, versperren mir dicke Nebelschwaden die Sicht und selbst mit Jacke fühlt es sich eher frisch an.

Da passt es doch gut, dass ich schon ein paar kuschelige Herbstsachen für die Tochter genäht habe. Denn die Kleider aus dem letzten Herbst passen nun definitiv nicht mehr. Sie sind alle zu kurz oder zu eng und Hosen und Sweatjacken eh Mangelware.


Wie wunderbar also, dass ich für Barbara und Bettina für ihren ganz neuen eigenen Shop Hello Heidi den Jacquard Flur mit den dazu passenden Kombistoffen vernähen durfte. Flur ist ihre erste Eigenproduktion – gestrickt von Albstoffe – und das Design hat eine ganz wunderbare Geschichte, die ihr hier nachlesen könnt. Ich mag den Shop der beiden tollen Frauen unheimlich gern und habe schon selber eine große Bestellung getätigt ...

Aus den herrlich kuscheligen Stoffen, die ich vernähen durfte,  habe ich also ein komplettes Firlefanz Herbstouftit genäht: Eine Pinio-Jacke und eine Wilde Möhre als Hose dazu. Beide Schnitte erscheinen in ein paar Wochen.


Aus dem senfgelben Jersey habe ich dazu nochmal eine ganz schlichte Holunderbluse mit Biesen genäht.


Die Tochter mochte das Outfit erstaunlicherweise auf Anhieb, obwohl weder Pink noch Rosa drin ist und obwohl es kein Kleid ist. Ich glaube vor allem die Taschen haben sie überzeugt ...



Naja, und dass die Jacke so schön kuschelig ist, das fand sie auch direkt klasse.


Da ich den Jacquard Flur einfach so richtig bezaubernd finde, habe ich die Reste direkt auch noch vernäht. Das passiert nicht oft, aber irgendwie ist es doch auch befreiend, wenn ein Stoff direkt komplett aufgebraucht wird, oder?



Schon lange wollte ich mal ein Litts Drehkleid nach dem Schnitt von Mitosa Kreativ nähen. Nun habe ich es endlich mal gemacht und bin ganz begeistert. Wirklich ein toller Schnitt für die Resteverwertung. Und die Tochter liebt ihr Kleid natürlich.

Sie hat sich nur besschwert, dass ich die tasche zu tief gemacht hab, stimmt auch, die hätte ich höher setzen müssen, aber wie ich das hätte lösen können, ist mir natürlich erst im Nachhinein eingefallen.


Der Kragen ist übrigens nicht im Schnitt enthalten, den habe ich vom Janie Dress (bei Näh-Connection erhältlich) drangebastelt. Spannend finde ich, dass die Stoffe so ganz anders wirken, wenn sie mit anderen Farben kombiniert werden.


Für das Kleid habe ich Mint und so ein Pinkrot aus dem Stoffregal als Kombistoffe gewählt.


Und drehen tut es sich natürlich wunderbar, das Kleid. Drehkleid heißt es also zu Recht!


Wenn ihr euch auch für Flur interessiert, müsst ihr schnell sein, der Stoff ist wohl schon fast ausverkauft und nur die Farbrichtung Navy-Griglio wird noch einmal nachproduziert.

Ich habe hier die Farbrichtung Petrol-Grada mit den passenden Kombi-Stoffen vernäht.


Und nun wünsche ich euch ein tolles herbstliches Wochenende!

Eure
Kristina

Schnitte: Holunder, Pinio als Jacke (coming soon), Wilde Möhre (coming soon), Mitosa Drehkleid mit Kragen vom Janie Dress
Stoff: Bio-Jacquard Flur Petrol-Grada, Bio-Sommersweat Grada, Bio-Jersey Petrol ausverkauft, Bio-Bündchen Petrol, Börtli Flur
Verlinkt bei: Kiddikram, Ich näh bio, Bio:Stoff

Dienstag, 16. Oktober 2018

Von fairen Preisen und schwierigen Entscheidungen

Es ist noch gar nicht so lange her, da hätte ich wahrscheinlich ungläubig geschaut, wenn mir jemand gesagt hätte, dass ich einmal hauptberuflich als Schnittdesignerin arbeiten und Schnittmuster und Nähanleitungen anfertigen und online verkaufen werde. In den letzten Jahren ist hier aber so viel passiert: Die Begeisterung fürs Nähen und Schnitterstellen hat mich immer mehr gepackt und meine ersten Freebooks und Ebooks sind entstanden. Hier haben sich immer mehr liebe Follower und Fans versammelt und aus dem anfänglichen Nebenerwerb ist mittlerweile ein Haupterwerb geworden, in den ich jede Woche viele Stunden Arbeit und Herzblut investiere – und der mir ausgesprochen viel Freude macht.

Aber auch wenn mir die Arbeit unheimlich viel Freude macht, muss ich damit natürlich Geld verdienen um unsere kleine Familie zu ernähren.
Und dafür müssen die Ebooks eben auch einen bestimmten Preis haben. Der Preis variiert bei meinen Ebooks je nach Aufwand (ca. 200 – 400 Arbeitsstunden) zwischen 3,90 € und 6,90 €. Die meisten meiner Ebooks kosten 5,90 €. Wenn man Kombi-Ebooks kauft, bekommt man schon einen wirklich satten Rabatt und spart einige Euro im Vergleich zum Einzelkauf. Die meisten meiner Ebooks haben zahlreiche Varianten, umfassen sehr viele Einzelgrößen, und ob Freebook oder Ebook, es gibt immer eine wirklich ausführliche Anleitung dazu; nicht selten ist die Anleitung länger als 100 Seiten mit langem Einführungsteil, ergänzt mit tollen Designbeispielen meiner Probenäher und zahlreichen Tipps.

Nun habe ich grundsätzlich überhaupt nichts dagegen, meine Ebooks auch mal mit Rabatt anzubieten, ganz im Gegenteil. Gerne biete ich gelegentlich meine Ebooks mit großzügigem Rabatt, und auch sehr gerne zeitlich begrenzt für 2 € oder sogar für 24 Stunden als Freebook an – wie kürzlich das Kombi-Ebook Pinia+ Pinio. Ich freue mich, wenn ihr euch über die günstigen Rabatt-Preise freut und euch Ebooks kaufen könnt, die ihr euch sonst vielleicht nicht hättet leisten können. Und an groß angelegten Rabattaktionen, wie der 2-€-Aktion verdienen wir Designer natürlich kurzfristig gesehen auch ganz gut, das möchte ich gar nicht abstreiten.

Trotzdem gibt es da ein Problem mit den Rabatten – und ganz speziell mit der 2-€-Aktion von Makerist: Und dieses Problem ist die Häufigkeit. Mittlerweile gibt es regelmäßig vier Mal im Jahr eine 2-€-Aktion, der Zeitpunkt lässt sich normalerweise recht gut vorhersehen.  Dazu kommen dann noch die 50 %-Rabatt-Aktionen, die zwischendurch hier und da noch eingestreut werden, um die Wartezeit von Aktion zu Aktion zu überbrücken.

Und je häufiger die Aktionen stattfinden, umso mehr entsteht der Eindruck, dass Ebooks mit liebevoll gestalteter und ausführlicher bebilderter Nähanleitung, mit Schnittmuster zum Selberausdrucken und evtl. noch zusätzlicher A0-Plotdatei, tatsächlich auch nur 2 € wert sind.

Diese Entwicklung kann ich einfach nicht weiter mittragen. Ausführliche Ebooks mit über 100 Seiten Anleitung und zahlreichen Schnittteilen sind, wie ich finde, deutlich mehr wert als 2 €, und wenn der „gefühlte“ Normalpreis eines Ebooks auf 2 Euro sinkt, dann kann wahrscheinlich kaum ein „Indie-Schnittersteller“ mehr überleben.

Und genau aus diesem Grund habe ich mich nun dazu entschlossen, dieses Jahr an keiner weiteren 2-€-Aktion teilzunehmen (und bei gleichbleibender Häufigkeit der Aktionen auch in den kommenden Jahren nicht mehr).


Und warum kommt die Entscheidung gerade jetzt?

Dieses Jahr wurden wir Schnittersteller und Designer von schlechten Nachrichten und Hindernissen nicht verschont. Die DSGVO, deren Umsetzung uns viele Stunden Arbeit gekostet hat, dann die Nachricht, dass Dawanda schließt – der Umzug zu anderen Plattformen, der ebenfalls wieder viel Zeit verschlungen hat, und nun dachte man gerade, dass sich alles wieder etwas beruhigt hat – und dann kommt die nächste schlechte Nachricht: Makerist erhöht ab November die Provision – und zwar nicht nur ein kleines bisschen, sondern ganz erheblich. An jedem über Makerist verkauften Normalpreis-Ebook verdiene ich ab November also ca. 1 – 2 € weniger als bisher (je nach Ebook-Preis schwankt der Betrag natürlich). Das war schon ein kleiner Schock.

Doch manchmal haben schlechte Nachrichten eben auch positive Entwicklungen zur Folge und genau diese positive Entwicklung ist jetzt gerade in vollem Gange.

Über 130 Schnittersteller haben sich schon zusammengetan und gemeinsam kämpfen wir nun für faire Preise. Wir alle schätzen Makerist als Plattform. Makerist nimmt uns viel Arbeit ab und auch die meisten Kunden mögen Makerist. Trotzdem möchten wir Makerist gerne davon überzeugen, dass ihr – unsere Kunden – auch bereit seid, unsere Anleitungen zu fairen Preisen zu kaufen. Denn gerade nach der Preiserhöhung ist das für uns umso wichtiger. Bei 2 € bliebe jetzt nach neuem Modell erst recht nicht mehr viel übrig (denn neben der Provision gehen ja auch noch Umsatzsteuer, Paymentgebühren, Lohnsteuer etc. davon ab).

Und so haben wir uns gemeinsam dazu durchgerungen, an der nächsten 2-Euro-Aktion nicht teilzunehmen. Und da man ja bekanntlich gemeinsam stärker ist, habe ich mich nun eben auch zum ersten Mal getraut, diese Entscheidung zu fällen.

Diese Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen, das könnt ihr mir glauben. Auch jetzt frage ich mich manchmal noch, ob es die richtige Entscheidung war. Natürlich wird es auch weiterhin kleinere Rabatt-Aktionen geben, sodass sich auch diejenigen von euch, die sich Ebooks zu Normalpreisen nicht leisten können, das ein oder andere Ebook dann während solch einer Aktion erwerben können – aber es ist erstmal Schluss mit solchen riesigen Rabatten wie bei 2-Euro-Aktionen.

Darüberhinaus plane ich für die nahe Zukunft einen eigenen Firlefanz-Onlineshop zu erstellen. Natürlich wird es auch weiterhin meine Ebooks bei Makerist, Dohero und anderen Plattformen geben, aber zusätzlich eben im eigenen Shop.

Was ich mich daher frage: Hättet ihr überhaupt Lust, bei mir direkt einzukaufen? Oder sind euch große Plattformen lieber? Was ist euch wichtig beim Ebook-Kauf? Kauft ihr Ebooks grundsätzlich nur mit Rabatt oder auch mal zum Normalpreis? Kauft ihr Ebooks „auf Vorrat“ oder erst in dem Moment, indem ihr das Ebook braucht? Oder näht ihr vielleicht am liebsten nach Freebooks?

So oder so hoffe ich, dass ihr meine Entscheidung nachvollziehen könnt. Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr uns bei unserer Aktion für faire Preise unterstützen würdet und weiterhin unsere Ebooks kauft –  zu einem fairen Preis, damit die Nähwelt so bunt und vielfältig bleiben kann, wie sie es im Augenblick ist.

Eure
Kristina

Freitag, 12. Oktober 2018

Seepferdchen!

Manchmal überrascht mich die Tochter einfach unglaublich! So zum Beispiel gestern. Da hat sie doch einfach mal eben so das Seepferdchen gemacht und meinte danach auch noch, dass es ja ganz einfach gewesen sei.

Dabei hatte sie es noch nie geschafft, eine 25 m Bahn durchzuschwimmen. Das Weiteste, was sie mal geschafft hatte, waren so 10 – 13 m etwa. Aber danach brauchte sie dann immer erstmal eine kleine Pause, bevor sie wieder weiterschwimmen konnte.  Und oft hatte sie auch einfach keine Lust, weit zu schwimmen. Tauchen machte ihr einfach immer noch mehr Spaß. Vom Rand reinspringen und einen Ring herausholen war daher nie so das Problem, das konnte sie schon seit langem ganz locker.

Aber die Kondition beim Schwimmen muss man dann ja doch richtig trainieren. Die hatte sie eigentlich noch nicht so – muss man ja auch nicht mit vier Jahren ...

Gestern Abend im Schwimmbad war es dann wieder so, dass sie zwar viel schwamm, aber immer wieder kleine Pausen am Rand oder auf meinem Arm brauchte.

Doch dann meinte sie plötzlich kurz bevor wir gehen wollten, nein sie wolle jetzt noch ihr Seepferdchen machen. Ich war ganz überrascht und etwas skeptisch und meinte: "Aber glaubst du denn, dass du die ganze Bahn schaffst? Es ist doch auch schon so spät am Abend, du bist schon so müde und k.o. ! Willst du das nicht lieber nächste Woche probieren?" – schließlich schwamm, tauchte, rutschte und sprang sie schon seit einer Dreiviertelstunde.

Aber nein, sie wollte unbedingt jetzt und auf der Stelle ihr Seepferdchen machen und meinte ganz locker: "Mama, ich kann es doch wenigstens mal probieren."

Da hatte sie natürlich recht und bei so viel Mut konnte ich ihr das natürlich nicht ausschlagen und wir haben einfach mal bei der Bademeisterin angefragt, ob sie mal zuschauen könne.

Und dann ging es los. Tochter konnte es kaum abwarten, sprang ins Wasser und schwamm nur so los mit einer Zielstrebigkeit, die mich wahnsinnig verblüffte. Was Kinder auf einmal schaffen können, wenn sie es selber wollen! Das finde ich echt immer wieder faszinierend! Tja, und ein paar Minuten später hatte die Tochter dann ihr Seepferdchen. Und fand es sooo einfach, hihi.



Und als ich gestern Abend dieses Foto mit dem noch vom Schwimmen nassen Badeanzug für den Flatlayfridiy bei Instagram gemacht habe, fiel mir auf, dass ich den Badeanzug ja noch gar nicht hier im Blog gezeigt habe.

Genäht hatte ich den Badeanzug nämlich noch im Juni vor unserem Sommerurlaub. Den Badelycra TropicalFun hatte ich von Astrokatze zur Verfügung gestellt bekommen.


Der Schnitt ist nach dem Freebook Badespaß von Ki-ba-doo. Geändert habe ich nur die Rüschen am Bein. Die sind im Original nämlich nur ungerüschte Einsätze, das fand ich nicht so richtig schick, weglassen wollte ich sie aber auch nicht und so habe ich die Einsätze etwas verändert und echte Rüschen daraus gemacht. Die Tochter liebt schließlich alles, was gerüscht ist.


Die Tochter hatte sich wahnsinnig über ihren allerersten Badeanzug gefreut, vorher hatte sie nämlich immer nur Badehosen ...


Die Fotos waren in Omas Garten entstanden – direkt nach der ersten Anprobe und ich denke man sieht auf den Bildern richtig, wie sehr sie sich über den Badeanzug freut.


In unserem Frankreich-Urlaub wurde der Badeanzug dann auch immer ganz stolz getragen.


Jetzt werde ich ihr aber noch einen zweiten Badeanzug nähen müssen. Das hatte ich ihr versprochen, dass es fürs Seepferdchenabzeichen einen neuen gibt, auf dem das Seepferdchen dann auch gut zur Geltung kommt!

Und da ich mich gestern Abend sowas von gefreut habe über die mutige Tochter und die Tochter sich selber wahrscheinlich noch viel mehr gefreut hat, geht's heute mal wieder ab zum Freutag.

Badeanzugstoff: Tropicalfun + oranger Badelycra + Gradient Spring (Rüschen) + Einfassband
Schnitt: Badespaß Ki-ba-doo
Verlinkt bei: Freutag, Freebooks, Kiddikram

Dienstag, 9. Oktober 2018

Holunder für den Herbst

* Mit Werbung*

Huch, da fällt mir doch gerade auf, dass ich euch hier im Blog Holunder noch gar nicht vorgestellt habe. Meinen neuen Schnitt für Kinder, der seit gut einer Woche online ist. Holunder ist Bluse, Hemd und Tunika und kann sowohl aus Webware als auch aus einem Webware-Jersey-Mix genäht werden.


Es gibt wieder zahlreiche Varianten und so haben sowohl Nähanfänger als auch fortgeschrittene Näher verschiedenste Möglichkeiten sich auszutoben.


Diese Holunderbluse aus Interlock von Astrokatze (der Stoff war ein Reststück, das ich kostenlos bekommen habe) ist noch vor dem Probenähen entstanden. Holunder lässt sich prima aus dehnbarer Strickware nähen, nur das Passenfutter muss dann mit Webware genäht werden, hier habe ich leichten Jeans genommen.


Für Mädchen mag ich die Version mit Rüschen einfach sehr gerne.


Und diese Holunderbluse in den kräftigen, aber warmen Rottönen gehört aktuell gerade zu meinen Lieblingsteilen in Tochters Kleiderschrank. Zum Glück mag die Tochter die Bluse auch, obwohl sie gerade eigentlich alles zu kurz findet, was nicht bis zum Knie geht ... aber immer nur Kleider sind ja auch etwas langweilig ...



Alle Designbeispiele aus dem Probenähen findet ihr übrigens in diesem Facebookalbum. Dort gibt es auch jede Menge Jungsbeispiele zu bestaunen!


Ich bastel jetzt gerade weiter am Hosenschnitt der Herbstkollektion und dann geht es auch bald schon weiter mit den Firlefanz-Herbstschnitten.

Eure
Kristina

Schnitt: Holunder bei Makerist, Holunder bei Dohero
Stoff: Retro Romantik Bio-Interlock von Astrokatze, roter Jersey aus dem Bestand
Verlinkt bei: Bio:Stoff, Ich näh bio, Creadienstag, HOT, Kiddikram

Donnerstag, 27. September 2018

Große Issie-Liebe

* Mit Werbung *

Mittlerweile nähe ich ja gar nicht mehr so oft Schnitte anderer Schnittersteller. Nicht, weil ich die nicht gut finde – es gibt zahlreiche Schnitte, die ich wahnsinnig toll finde und am liebsten auf der Stelle nähen würde – aber ich habe einfach zwischen meinen eigenen Probenähen kaum Zeit, andere Schnitte zu nähen.

Aber wenn ein Schnitt süß aussieht, variantenreich ist und auch noch schnell genäht ist, dann kann ich einfach nicht widerstehen. So war es auch bei Issie von sewpony (den Schnitt gibt es seit heute auf Deutsch im Näh-Connection-Shop). Und nun habe ich tatsächlich schon vier Issies für meine Tochter genäht.

Und für mich sind auch zwei Issies in Planung (denn den Schnitt gibt es auch für Damen). Aber die kann ich wohl erst am Wochenende nähen, denn vorher muss ich mich auf die Veröffentlichung von Holunder konzentrieren, der Schnitt soll nämlich morgen schon online gehen!

Heute zeige ich euch nun die dritte Issie, die ich genäht habe (hier hatte ich euch die erste Issie gezeigt).


Zum ersten Mal habe ich bei dieser Issie die Kleidvariante ausprobiert. Genäht habe ich das Kleid auf dem Lillestofffestival. Ich glaube, ich habe selten so lange fürs Nähen eines simplen Kleides gebraucht. Ständig habe ich das Nähen fürs Quatschen unterbrochen, hihhi.


Der wunderschöne Jersey Tiki-Leaves ist von Astrokatze nach einem Design von Aleksio (gibts auch noch in braun). Aus dem passenden Bündchenstoff habe ich dann direkt noch eine Leggings zum Kleid genäht.


Ich habe jetzt schon öfter Leggigns aus Bündchen genäht. Das geht echt gut, und hat so ein bisschen Strumpfhosencharakterist – UND ist im Herbst schön kuschelig. Man muss die Leggings dann nur echt viel schmaler nähen als sonst, damit es nicht zu schlabbrig wird.



Dass der Tochter das Kleid gefällt muss ich nicht sagen, oder? Ich glaube das kann man auf den Fotos ganz gut sehen.


Kleid und Rüschen sind für die Tochter schon eine ziemlich unwiderstehliche Kombination, hihi. Im Moment mag sie eh mal wieder am liebsten Kleider. Und ich freu mich, dass es bei Kleidern dann auch egal ist, wenn kein Pink dran ist. Es ist ja ein Kleid und somit auch total ok, wenn es blau ist!


Eure
Kristina



*** Stoff und Schnitt wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt ***

Schnitt: Issie-Top von Sewpony auf Deutsch bei Näh-Connection
Stoff: Bio-Jersey Tiki-Leaves von Astrokatze, Bio-Bündchen von Astrokatze
Verlinkt bei: Kiddikram, Bio:Stoff, Ich näh Bio

Freitag, 21. September 2018

*** Freebook-Freitag *** Pinia + Pinio + Größenerweiterung

Kennt ihr den Freebook-Freitag von Den Ebookmachern? Dort gibt es jeden Freitag ein sonst kostenpflichtiges Ebook gratis.




Heute bin ich an der Reihe und ich habe das Kombi-Ebook Pinia und Pinio für euch ausgesucht. 24 Stunden lang (bis morgen Samstag 10 Uhr) könnt ihr euch das Ebook kostenlos herunterladen.

Ist das nicht toll?



Pinia und Pinio sind lässig geschnittene Fledermausshirts mit zahlreichen Varianten. Das Damenshirt umfasst die Größen 32 bis 54 und das Kindershirt ab sofort die Größen 80 bis 164.

Denn als kleines Extra habe ich den Schnitt Pinio bis Größe 164 erweitert – neu sind hier also die Größen 152 bis 164.

EDIT: Der Freebook-Freitag ist beendet

Bei Makerist erhälst du das Ebook jetzt wieder zum regulären Preis.

Kombi-Ebook bei Makerist

Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Nähen!

Eure
Kristina

Verlinkt bei: Kiddikram

Donnerstag, 13. September 2018

Festivalkleid

(Mit Werbung) Diesen Jacquard von Lillestoff hatte ich mir schon im letzten Jahr ganz gezielt gekauft und wollte mir daraus ein Outfit fürs Lillesotfffestival nähen. Aus Zeitmangel ist dann aber gar nichts daraus geworden. Nun lag der Stoff also seit letztem Spätsommer hier im Regal und wartete auf seinen Einsatz.

Nun stand letztes Wochenende wieder das LillestoffFestival an – übrigens wieder ein wunderbares Wochenende, an dem ich viele liebe Menschen und Nähbegeisterte getroffen habe.


Also wollte ich mir wenigstens dieses Jahr endlich ein Kleid aus dem Jacquard nähen. Genäht habe ich dann eine Lavendula. Das Formbündchen am Halsausschnitt habe ich mit Sommersweat gefüttert, damit es sich nicht so stark ausdehnt, denn Jacquard wird ja manchmal um einiges länger und breiter ...

Genau diese Eigenschaft habe ich beim Kleid insgesamt dann aber zu sehr unterschätzt. Ich hatte extra eine Größe größer zugeschnitten, damit es mir in dem dickeren Jacquard nicht zu eng wird, aber nach zweimal anprobieren hatte sich alles schon so sehr gedehnt, dass ich mich dazu entschlossen habe, das Kleid und die Ärmel noch nachträglich zu verschmälern.



Da ich das vernünftig machen wollte, musste ich also nochmal die Ärmel abtrennen und ein paar Tricks anwenden um das Ganze in die gewünschte Größe hinüberzuretten ...

Zum Glück hat das am Ende ganz gut geklappt, auch wenn es recht zeitwaufwändig war und der Jacquard zu allem Überfluss bei jedem Mal Auftrennen an der entsprechenden Kante gleich nochmal ein bis 2 cm breiter und länger wurde, hahaha.


Aber nun mag ich mein Kleid sehr. Es ist figurbetont aber es fällt immer noch locker und im Winter kann ich auch ohne Probleme ein Hemd drunter tragen. Und nach der nächsten Wäsche ist es wahrscheinlich auch erstmal wieder ein bisschen enger, hihi.



Beim Festival hatte ich eine schwarze Leggings dazu an, weil es draußen doch etwas frisch war, das passte auch ganz gut und wird jetzt im Herbst sicherlich öfter in Kombination getragen.


Übrigens gibt es momentan alle meine Einzelbooks – außer Lavendula – bei Makerist für 2 Euro.

Und ich widme mich jetzt mal wieder Holunder – danke nochmal für all eure Bewerbungen zum Probenähen. Wer bis jetzt noch keine Antwort bekommen hat, ist leider nicht dabei. Ich werde euch aber auch nochmal persönlich schreiben.

Und zu guter Letzt noch ein Bild vom Festival.


Vom Kleid sieht man da zwar nicht viel … aberdas durfte ja beim Siebdrucken nicht direkt schmutzig werden. Der Siebdruck-Workshop hat auf jeden Fall wieder unheimlich viel Freude gemacht.

Eure
Kristina


Schnitt: Lavendula
Stoff: Bio-Jacquard von Lillestoff  
Verlinkt bei: Du für Dich am Donnerstag, Ich näh Bio, Bio:Stoff
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