Donnerstag, 28. April 2016

Letzte?!

Also irgendwie hab ich es gerade nicht so mit der Synchronisation zwischen dem Fertigstellen meiner genähten Sachen und den wöchentlichen Linkparties. Ich habe immer gerade dann etwas fertig, wenn die Linkparty fast vorbei (oder garade vorbei) ist, und dann habe ich keine Lust mit dem Post bis zur Woche darauf zu warten ...

Letzte Woche Donnerstag war ich mit diesem Post schon zu spät für RUMS, diese Woche bin ich wahrscheinlich die Letzte. Naja ist ja auch mal was und wahrscheinlich einfacher als bei RUMS erste zu sein ;-)


Nun aber zum Shirt: Es gibt mal wieder ein neues Design bei Astrokatze! Delta3 heißt der neue Sommersweat, der mich direkt vollkommen überzeugt hat. So schlichte grafische Muster mag ich eh, und dann diese Farbe! Hach, genau mein Blau. Es gibt Delta3 auch noch in Taupe und in Anthrazit. Auch diese Farben gefallen mir sehr (und auch die durfte ich (bzw. darf ich noch) vernähen, juchuh!).

Und wenn so ein wunderschöner Stoff hier eintrudelt, dann vernäh ich ihn am allerliebsten ganz schlicht. So ist auch dieses Shirt ziemlich simpel geworden. 


Das Schnittmuster ist das Oberteil von Sleepy & Lazy von Annas Country. Ich habe einfach Shirt und Ärmel soweit verlängert, dass ich es säumen konnte, statt Bündchen anzunähen. Die obligatorische Knopfleiste für die Stilltauglichkeit musste mal wieder sein. Und den Ausschnitt habe ich noch minimal vergrößert, aber wirklich nicht viel.


Eine Negativ-Applikation als kleinen Hingucker gibt es auch noch.


Vor dem Säumen hatte ich das Shirt schon mal übergezogen und fand, dass es doch in der Taille etwas zu locker fällt und wollte es deshalb zunächst noch etwas taillieren.

Ich habe es dann aber erst mal fertig genäht und nun finde ich es auch so ganz gut. Muss ja nicht immer alles super figurbetont sitzen, oder was meint ihr?


So, jetzt muss ich mich aber auch schon beeilen, sonst wird das diese Woche wieder nichts mit RUMS.

Eure
Kristina


Schnitt: Sleepy & Lazy von Annas Country
Stoff: Delta3 Blau von Astrokatze
Verlinkt bei: RUMS, Ich näh Bio

Dienstag, 26. April 2016

Der Sommer darf kommen!

Heute zeig ich euch nun wie versprochen noch ein paar Bilder der Spaghettiträgerteilchen, die in den letzten Wochen entstanden sind. Das Tutorial, in dem ihr erfahrt, wie ihr aus einem Shirt/Body/Kleid ein Spaghettiträgerteil macht, findet ihr hier: Spaghettiträger-Tutorial

Zunächst habe ich für die Tochter zwei Bodys genäht, übrigens beide aus alten Nachthemden meiner Schwiegermutter. Ich find die Stoffe mit den kleinen Pünktchen total süß!


Beim ersten (dem Rosafarbenen) waren die Träger noch etwas zu weit außen, das habe ich dann noch weiter abgeändert. Tragbar ist der allerdings auch. Für Beide habe ich als Grundschnitt den Body aus dem Buch "Nähen mit Jersey – kinderleicht!" von Pauline genommen. Der Body ist deutlich schmaler geschnitten als der Regenbogenbody und das fand ich für diesen Zweck ganz hilfreich.


Auf jeden Fall finde ich solche Spaghettiträgerbodys super praktisch. Im letzten Jahr passte der Tochter noch einer, den sie zur Geburt geschenkt bekommen hatte. den konnte man an den heißen Tagen so prima unter Kleidchen, Shirt (ohne das was rausguckt) oder einfach so zur kurzen Hose anziehen, das fand ich echt praktisch.

Auch für das Spaghettiträger-Top habe ich als Grundschnitt einen Klimperklein-Schnitt gewählt, und zwar den Schnitt vom Sommertop Freebook. Hierfür habe ich meinen fast letzten Rest des türkisfarbenen Jolandas aufgebraucht.



So, jetzt kann der Sommer gerne komme. Nur für mich muss ich noch ein paar solcher Tops nähen! Ich trage nämlich im Sommer auch ganz gerne Spaghettiträger!

Und zuletzt lasse ich euch noch mein absolutes Lieblingbild da :-) Auch wenn man zugegebener Maßen nicht allzuviel von den Spaghettiträgern sehen kann ... aber so eine Sonnenbrille ist schon cool, oder? :-)


Ich wünsche euch noch eine schöne Woche mit hoffentlich etwas sommerlicheren Temperaturen als hier momentan!

Eure
Kristina

Schnitt: Body mit Amerikanischem Ausschnitt aus dem Buch Nähen mit Jersey – Kinderleicht von Pauline Dohmen, TOPP Verlag, Freebook Sommertop, beides mit Spaghettiträgern abgewandelt (das Tutorial dazu gibt es hier)
Stoff: Jolanda von Alles für Selbermacher
Verlinkt bei: Creadienstag, HOT, Meitlisache, Kiddikram, Kostenlose Schnittmuster

Sonntag, 24. April 2016

Spaghettiträger – Das Tutorial Nr. 2

Bevor ich nun endlich das zweite Tutorial der Bloggeburtstagswoche vorstelle, möchte ich auch hier im Blog noch mal die vier Stoff-Gewinner des großen Gewinnspiels nennen:

Haifischjersey: Margit Koller
Jolanda, schwarz: LuLu, Lee Korljan
Lila Sweat: Anita Bauer
Rosa Sweat: Silvia Sil

Herzlichen Glückwunsch noch mal an die Gewinner! Und vielen Dank für die rege Teilnahme und die lieben Glückwünsche zum Bloggeburtstag!

Und hier ist also endlich die Auflösung der Vorschau vom letzten Dienstag. Viele hatten ja schon ganz richtig getippt: Es geht um die Träger, die Spaghettiträger.

Ich habe für euch nämlich ein kleines Tutorial geschrieben, wie man normale Shirt-, Kleid- oder Bodyschnittmuster ganz einfach in Spaghettiträgerteile umwandelt.

Am Liebsten hätte ich das ganze ja Probenähen lassen, um nochmal sicher zu gehen, dass ich euch da keinen Quatsch erzähle, aber ich hoffe, dass es auch so hinkommt.

Ein paar mehr Fotos von den schon genähten Spaghettiträgerteilchen gibt es dann diese Woche
 ... hier erstmal das Tutorial!

 
https://drive.google.com/file/d/0BwP2wZI5BIZsY1pfRWFIUUdmWjA/view?usp=sharing

Und dann hoffe ich nur, dass bald auch wirklich der Sommer kommt!

Mit dem Layout dieses Tutorials bin ich übrigens gar nicht zufrieden. ich wollte mal ein anderes Programm ausprobieren, aber das war irgendwie nix ... ich hoffe, ihr kommt trotzdem damit zurecht!

Eure
Kristina

Donnerstag, 21. April 2016

Endlich: Ein Tutorial

Tutorial: Eleganter Rücken

Ajajajaj, jetzt ist es schon Freitag Vormittag und ich habe immer noch keins der versprochenen Tutorials veröffentlicht. Langsam wird es ja richtig peinlich. Vorgestern abend war ich dann mit dem ersten Tutorial endlich fast fertig. Und was mache ich? Statt es endgültig fertigzustellen fange ich mit dem zweiten an. Wie blöd ist das denn?

... nun gibt es also das Tutorial Nr. 2 als Tutorial Nr. 1 und die Auflösung der Vorschau von Dienstag wird sicher noch bis morgen dauern (oder übermorgen? Am Besten bin ich etwas vorsichtiger mit leichtfertigen Versprechungen...).

Nun aber zum Tutorial: Schon im letzten Sommer hatte ich so einen ähnlichen Rückenausschnitt bei einer meiner Schülerinnen gesehen und fand den direkt ganz toll.


Allerdings waren da alle sich überkreuzenden Streifen knappkantig eingefasst und das erschien mir unglaublich viel Arbeit zu sein. Vor Kurzem kam mir dann die zündende Idee! Man könnte die sich überkreuzenden Streifen ja auch einfach mit Beleg zuschneiden.

Und so habe ich es dann direkt gemacht und bin selber ganz begeistert, dass es geklappt hat. Ich bin zwar noch nicht ganz zufrieden, aber trotzdem bekommt ihr jetzt schon mal das Tutorial (quasi eine Beta-Version ohne Garantie ;-) ). Eigentlich sollte nämlich nicht sooo viel Rücken zu sehen sein, sondern nur ein kleines Bisschen. Deshalb gibt es jetzt zwei gezeichnete Vorlagen zum Download. Die eine (Version 1) mit viel Rücken (wie bei mir), und die Version 2 mit wenig Rücken (würde ich in Zukunft immer nähen).

Und so geht's:

Am Besten funktioniert das Tutorial in Kombination mit Schnitten, die angeschnittene Ärmel haben, wie z.B. Simply Summer, Kimono Tee oder wie in meinem Beispiel mit dem Wasserfall-Fledermausshirt Jella.

Vorlage 1 (offen)
Vorlage 2 (geschlossen)

Drucke dir zunächst die gewünschte Vorlage aus, überprüfe das Kontrollquadrat, klebe die beiden Seiten an der durchgezogenen Linie zusammen und schneide die Vorlage aus.

Pause von deinem gewählten Schnittmuster das Rückenteil noch einmal ab. So kannst du besser überprüfen, ob die Vorlage die richtige Größe hat und individuelle Anpassungen vornehmen.

Lege jetzt die Vorlage auf die aneinandergelegten Rückenteile deines Schnittmusters, und zwar so, dass die untere senkrechte Kante genau in der Shirt-Mitte ist. Rücke die Vorlage so, dass die Oberkanten mit dem Halsausschnitt und der Schulternaht abschließen.


Funktioniert dies nicht, musst du die Vorlage für dein Schnittmuster, bzw. deine Größe, passend abwandeln. Hast du dsie verändert und die perfekte Position für die Vorlage gefunden, zeichne dir ein paar Markierungen auf dein Schnittmuster, wie du die Vorlage dort ankleben musst.

Pause nun die individuell angepasste Vorlage noch einmal ab und schneide sie ebenfalls aus. Eine der Vorlagen ist für die Belege, die andere klebst du jetzt auf das Schnittmuster-Rückenteil, und zwar genau an die eben gezeichneten Markierungen.


Nun schneidest du das Schnittmuster in den Zwischenräumen entlang der Vorlage aus.


Jetzt geht es ans Zuschneiden:

Schneide das veränderte Rückenteil zweimal gegengleich zu. Füge an allen neuen Linien und an der Mittellinie eine Nahtzugabe hinzu. An den anderen Kanten verfährst du wie im Original-Schnittmuster vorgesehen.


Außerdem schneidest du mit der Vorlage die Belege ebenfalls zweimal gegengleich zu.


Wenn das Ganze später etwas mehr Stand haben soll und du vermeiden willst, dass sich die Nähte zu stark wellen, dann kannst du mit der Beleg-Vorlage noch zweimal gegengleich Gewebeeinlage/Vlieseline zuschneiden und sie auf die linke Seite der Belege bügeln.

Vorderteil, Bündchen etc. schneidest du laut Schnittmuster zu. Einzig dein Halsbündchen (wenn im Schnittmuster vorgesehen) muss jetzt auch kürzer sein. Berechne die Länge anhand des vorderen Halsausschnittes (da im Nacken kein Bündchen anfällt.

Das Nähen:

Jetzt nähst du die beiden Rückenteile rechts auf rechts in der Mitte aneinander (von unten bis zur lochförmigen Öffnung).


Ebenso nähst du die Belege in der unteren Mitte rechts auf rechts aneinander.


So sehen diese Schnitteile dann aufgeklappt auf.


Jetzt steckst du den Beleg rechts auf rechts an das Rückenteil und nähst sie (am Besten mit dem Dreifachgeradstich) so aneinader, dass zwei Schläuche entstehen (Nähte verlaufen entlang der Stecknadeln).


Schneide jetzt in den Rundungen die Nahtzugabe ein, damit sich die gewendeten Schläuche besser ausformen lassen.


Jetzt wird alles auf rechts gewendet. Wenn du möchtest, kannst du die Nähte noch Absteppen, dabei besteht allerdings die Gefahr, dass sie die Nähte etwas wellen.


Ich habe hier auf das Absteppen verzichtet. Damit der Beleg nicht hochrutscht, habe ich mit ein paar Stichen die Nahtzugabe des unteren Belegs auf die Nahtzugabe der Rückenteil-Mittelnaht genäht.


Wenn an dein Vorderteil, ein Halsbündchen erhält oder eingefasst wird, nähe dies laut Anleitung. Die Kanten zum Rückenteil hin bleiben einfach offen.

Nun steckst du die Schulternähte aufeinander. Bei Vorlage 1, Offen, ist ein Freiraum, wo man nur über das Vorderteil näht (und dieses dabei quasi versäubert),


bei Vorlage 2, Geschlossen, sollten sich die Belegteile in der Nahtzugabe leicht überlappen, so dass sie genau nebeneinander abschließen und es an der Naht keinen Freiraum gibt (Bild folgt noch ...).

Nun schließt du die Schulternähte, klappst anschließend die Nahtzugabe nach vorne und steppst sie mit einem elastischen Stich ab.


Nun kannst du das Shirt laut Originalanleitung fertignähen und schon hast du ein Shirt mit einer ganz besonderen Rückenansicht ...


Den Schnitt Jella gibt es übrigens seit dieser Woche bei Konfettipatterns (früher Selbermacher-123).
Ich habe mir den Schnitt sofort besorgt, weil ich mir unbedingt auch mal ein Wasserfallshirt nähen wollte.


Und ich bin wirklich ganz angetan von dem Schnitt!

Eigentlich sollten laut Schnitt übrigens die Ärmel in der kurzen Version gesäumt werden, aber bei dem flutschigen Viskose-Jersey hatte ich Sorge, dass sich das ziemlich wellen würde. Deshalb habe ich schmale Bündchen angenäht.


So, jetzt bin ich gespannt, ob ihr was mit dem Tutorial anfangen könnt.

Ich hoffe, dass ich es nächste Woche noch mal schaffe, euch Version 2 vorzustellen!

Aber erstmal kommt natürlich noch das andere Tutorial!

Und da ich mich so freu, dass ich das erste Tutorial für euch nun endlich fertiggestellt habe, husche ich noch schnell zum Freutag rüber ...

Eure
Kristina

Schnittmuster: Jella von Konfettipatterns, eigenes Tutorial für den "eleganten Rücken"
Stoff: Viskose Jersey dunkelrot von Alles für Selbermacher

Dienstag, 19. April 2016

Ein kleiner Einblick

Eigentlich wollte ich das erste Tutorial der Bloggeburtstagswoche bis heute fertig haben. Aber – so ganz hat das leider nicht geklappt und so müsst ihr euch noch bis morgen gedulden.

Wie das immer so ist, kommt einem natürlich dann, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann, ständig etwas dazwischen (wie z.B. ein beginnender Schnupfen bei mir und ein neuer Backenzahn bei der Tochter ...).

... einen kleinen Einblick möchte ich euch aber trotzdem schon hierlassen ... es wird sommerlich!


Und, was meint ihr, worum geht es im Tutorial? Könnt ihr es schon erraten?

Und nein, im Tutorial geht es nicht nur um Babysachen  – es ist auch was für uns Damen.

Morgen gibt es dann hoffentlich die Auflösung. Drückt mir die Daumen, dass die Kleine heute abend etwas früher einschläft als an den letzten beiden Tagen ...

Eure
Kristina

*** Das Blogggeburtstagsgewinnspiel läuft noch bis zum Freitag, den 22. April 2016 ***

Verlinkt bei: Creadienstag, HOT

Samstag, 16. April 2016

Bloggeburtstag – das muss gefeiert werden!

Jaaaa, heute vor einem Jahr habe ich hier meinen allerersten Post geschrieben und war völlig überrascht, dass der tatsächlich gelesen wurde ... Wollt ihr mal nachschauen? Das war hier.

Übrigens immer noch der am zweithäufigsten angeklickte Post ... das freut mich unheimlich, dass der Post damals so gut bei euch angekommen ist und euch mein selbstgebasteltes Kleid gefallen hat. Vielleicht schaffe ich es ja wirklich irgendwann, den Schnitt noch mal richtig zu überarbeiten und zu veröffentlichen.

Nun möchte ich euch aber einfach mal kurz erzählen, wie der Entschluss zum Bloggen entstand: Schon einige Wochen (oder auch Monate) vor diesem ersten Post spielte ich mit dem Gedanken, einen Blog zu starten, mein Genähtes zu zeigen, vielleicht auch eigene Schnitte zu entwerfen.

Aber ich hatte auch einige Zweifel, da es ja schon soo viele Nähblogs gab, ob es da überhaupt irgendwen interessieren würde, wenn noch jemand meint, seine genähten Werke der ganzen Welt zeigen zu müssen, oder gar meint, als Laie Schnittmuster erstellen zu müssen ... aber groß genug, um mich von der Idee abzuhalten, waren die Zweifel dann doch nicht. Und ich dachte mir, ich könne ja auch einfach jeder Zeit wieder mit dem Bloggen aufhören, wenn es mir keinen Spaß machen würde.

Aber: Vor allem dank euch und euren lieben Kommentare macht es mir nach wie vor riesigen Spaß und daher werde ich sicher nicht so schnell mit dem Bloggen aufhören.

Der letzte Entschluss zum Bloggen war dann vor einem Jahr allerdings doch recht spontan. Einen Tag vor dem ersten Post beschloss ich nämlich erst, endlich zu starten. Es wurden in der Abendsonne schnell Fotos vom genähten Kleid geknipst, der Blog noch bis in die Nacht hinein eingerichtet und dann ging es morgens online ... ich war echt aufgeregt.  Aber zum Glück hat ja alles gut geklappt ...

So, und nun möchte ich mich bei euch endlich mal ganz, ganz herzlich bedanken für all eure lieben Kommentare über das Jahr hinweg und dafür, dass ihr hier immer wieder vorbeischaut und mitlest. Ohne Leser würde das ganze ja gar keinen Spaß machen.

Ganz besonders habe ich mich auch darüber gefreut, dass der Puppenjumper-Schnitt so gut bei euch angekommen ist und die Freebook-Seite mittlerweile knapp 25000 mal aufgerufen wurde. Damit hätte ich nie gerechnet.

Und deshalb ist es jetzt mal an der Zeit ein wenig Danke zu sagen und mit euch meinen ersten Bloggeburtstag zu feiern. Findet ihr nicht?

Und so geht das Feiern heute schon los mit einem großen 1000-Likes-Gewinnspiel bei Facebook. Meine Facebook-Seite hat nämlich kürzlich die 1000 Likes erreicht, worüber ich mich auch riesig gefreut habe. Wer also ein Facebook-Profil hat, kann schnell auf die Facebook-Seite herüberhüpfen, es gibt wirklich ganz viele tolle Gewinne. Einige davon hätte ich selber gern, hihi! Das Gewinnspiel läuft übrigens noch bis zum Freitag, den 22. April 2016.

Wenn ihr kein Facebook-Profil habt, könnt ihr einen kleinen Teil der zu gewinnenden Sachen mit etwas Glück auch hier im Blog erstehen – und zwar einen dieser vier Stoffe.


Wenn ihr nämlich einen dieser vier Stoffe aus meiner Sammlung gewinnen möchtet, dann kommentiert einfach unter diesem Post bis zum 22. April 2016, welchen der Stoffe ihr gerne hättet.

Von oben nach unten:
1 x Jersey mit Haifischen, ca. 0,8 m
1 x Jersey Jolanda schwarz, ca. 1 m
1 x Dehnbarer Sweat in Lila meliert (leicht angerauhte Rückseite), ca. 1,4 m
1 x Dehnbarer Kuschelsweat in Altrosa (sieht eigentlich etwas dunkler als auf dem Bild aus), ca. 1 m


Und wenn ihr noch mehr gewinnen wollt, dann ab auf meine Facebook-Seite ...
 
Aber weil ich selber es bei Gewinnspielen immer schade finde, dass ja nicht alle etwas davon haben, sondern nur diejenigen, die letztendlich etwas gewinnen, habe ich in der kommenden Woche auch noch ein paar Kleinigkeiten, die wirklich für alle sind, nämlich ein paar kleine Tutorials. Die müssen aber erst noch zu Ende geschrieben werden, das wäre ja zu langweilig, wenn ich die schon fertig hier herumliegen hätte, haha!

Also ich schreib und näh dann mal schnell weiter, damit die Tutorials noch rechtzeitig im Laufe der Bloggeburtstagswoche fertig werden ... 

Eure 
Kristina

Donnerstag, 14. April 2016

Frau Fannie soll das sein?

Seit langer Zeit schon will ich mir eine Frau Fannie nähen. Eigentlich fast seit Beginn meiner Nähleidenschaft. Seit ebenfalls ziemlich langer Zeit lagerte das E-Book (das ich mir bei einer Makerist-Angebots-Aktion schon mal vorsorglich zugelegt hatte) auf meinem PC. Aber genäht habe ich sie dann doch immer nicht, irgendwie kam es nie dazu ...

Nun kamen vorletzte Woche die wunderschönen neuen Sommersweat-Blockstreifen GoodLife55 von Astrokatze bei mir an (das Outfit der Tochter aus den Streifen gab es ja hier schon zu sehen) und ich wollte unbedingt eine Frau Fannie daraus nähen.

Irgendwie habe ich dann aber so viel geändert, dass das Ergebnis nun gar nicht mehr richtig nach Frau Fannie aussieht, was ich letztendlich doch sehr schade finde. Also muss ich wohl bald mal eine echte Frau Fannie, ganz ohne Änderungen nähen.


Aber nun zu meinen Änderungen, die natürlich alle einen Grund hatten. Es fing damit an, dass das Kleid stilltauglich sein sollte. Also musste eine Knopfleiste her, das ist für mich immer die einfachste Lösung. Leider ist sie zwar sehr gerade, aber irgendiwe (ich weiß nicht so genau warum) sehr wellig geworden. Der türkise Stoff, den ich als Bündchen verwendet habe, ist übrigens aus den Reststücken von hier.


Nächstes Problem: Die Streifen!

Warum bin ich eigentlich überhaupt auf die Idee gekommen, aus dem Streifenstoff eine Frau Fannie zu nähen? Ich weiß es nicht.

Auf jeden Fall bin ich, was Streifen angeht, meist sehr pingelig. Da sollen sich die Streifen bitte alle wunderschön treffen und Nähte müssen auch am Besten irgendwie passend in den Streifenverlauf eingefügt werden.

Und da ergab sich das Problem: Bei Frau Fannie wird ja eigentlich das Rockteil separat zugeschnitten. Aber die Schnittlinie zwischen Rockteil und Oberteil verläuft gerundet. So hatte ich Sorge, hier entweder einen Streifenwirrwarr zu bekommen, was das Aussehen des gesamten Kleides ruiniert hätte (in meiner Vorstellung vorm Zuschneiden zumindest, mittlerweile bin ich da anderer Meinung) - oder aber ich hätte Mengen an Verschnitt gehabt.

Also habe ich mich (nach langem Hin und Her, Ehemannbefragung und Schokoladendoping) dazu entschlossen, das Kleid im Ganzen zuzuschneiden. Hierfür habe ich also Rockteil und Oberteil einfach aneinandergelegt. Natürlich ergaben sich daraus aber noch zwei weitere Probleme: Die Taschen musste ich abändern. Und die Rückseite musste ich komplett im Bruch zuschneiden, da das hintere Oberteil im Original zwecks Taillierung im Bruch zugeschnitten wird.

Um so zu tun, als wäre die komplette Rückenteilung Absicht, habe ich dann hinten eine Fakepaspel eingenäht. Die finde ich im Prinzip sehr schick, aber die Naht muss schon ordentlich gebügelt werden, damit da keine Wellen und Dellen sind.


Bei den Taschen fand ich aus irgendeinem Grund das hellere Blau eines alten T-Shirts sehr passend, im Nachhinein hätte ich es aber doch schöner gefunden, wenn ich auch für das Taschenfutter einfach die Blockstreifen genommen hätte (aber wieder war meine Angst zu groß, dass sich die Streifen nicht gut genug treffen würden).

Wenigstens das Türkis der anderen Bündchen (der Stoff war zu wenig für das Futter) wollte ich aber an den Taschen noch einmal mit aufnehmen und so gab es noch schmale Bündchen für die Taschen. Die haben allerdings dazu geführt, dass sich hier der Stoff etwas in Richtung Bündchen zieht, auch nicht so schön.

Insgesamt hätte ich die veränderten Taschen auch etwas tiefer setzen können und den selbstgebastelten Taschenbeutel auch etwas größer machen können.


Ach ja, und dann waren da ja noch die Ärmel. Wieder hatte ich Sorge, dass der Streifenverlauf der Ärmel irgendwie unpassend wirken könnte. Mittlerweile glaube ich zwar, dass ich das auch mit den normalen kurzen Ärmeln ganz gut hinbekommen hätte, aber beim Zuschneiden war ich da noch anderer Meinung und so habe ich die Schulterpartie kurzerhand ein wenig verbreitert um leicht angedeutete Ärmel zu bekommen.


So, und das ist sie nun, meine Frau Fannie, die eigentlich kaum noch eine ist. So wirklich begeistert bin ich ja nicht. Und das, obwohl ich den Stoff so toll finde und obwohl jetzt die Streifen wirklich gut aufeinandertreffen.

Das ärgert mich schon irgendwie. Mittlerweile glaube ich, dass die Auflockerung durch die mittige Naht und angesetzte Ärmel eigentlich ganz gut gewesen wären.

Jetzt sieht es irgendwie so sportlich aus, und ein wenig kurz ist es auch (obwohl ich an der Länge gar nichts geändert hatte).


Also die nächste Frau Fannie wird auf jeden Fall eine echte Frau Fannie und ein wenig länger.

Und nun habe ich auch wirklich genug gejammert. Tragen werde ich das Kleid natürlich trotzdem.  Und wie ich mich kenne, find ich es irgendwann ganz schick, wenn ein wenig Zeit vergangen ist. Und vielleicht muss ich im Sommer auch einfach einen Strandurlaub machen ...


Stoff: Bio-Sommersweat GoodLife55 von Astrokatze, Bündchen: Reste der Kuschelfreunde-Blockstreifen Türkis-Grau von Astrokatze

Schnitt: Frau Fannie von Fritzi/Schnittreif
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Dienstag, 12. April 2016

Frühlingshafte Streifen

Endlich ist er so richtig da, der Frühling!

Ein wunderschönes Wochenende haben wir gemeinsam mit der gesamten Familie verbracht und bei der Gelegenheit wurde dann auch das neueste Outfit der Tochter direkt ausgeführt. Und sie konnte es tatsächlich schon draußen ohne Jacke tragen! So warm war es ... bei euch auch?


Die neuen frühlingshaften (oder fast schon sommerlichen) Streifen durfte ich mal wieder für Astrokatze vernähen und ich habe mich sofort in diese tollen Farbkombinationen verliebt.  Den leichten Sommersweat GoodLife55 gibt es mit Orange und Rosa. Die Version mit Orange war direkt mein Favorit (obwohl mir der mit Rosa mittlerweile auch sehr gut gefällt, vielleicht muss ich mir den noch bestellen ...) und so zeige ich heute schon mal das Outfit meiner Tochter aus den neuen Blockstreifen.


Ich habe mal wieder eine Lotty für die Kleine genäht. Der Schnitt gefällt mir an ihr einfach sehr gut.


Dazu gab es wieder passende Stulpen und der Jeansrock aus dem letzten Sommer passt zum Glück immer noch. Und ich finde, sie kann ihn ganz gut zu dem Shirt tragen. Eigentlich wollte ich noch eine kurze Jeanshose zum Shirt nähen, aber dazu kam es irgendwie nicht mehr ...


Trotzdem - auch so bin ich rundum glücklich mit dem Outfit.

Ich wünsche euch eine wunderschöne Frühlingswoche!

Eure
Kristina

Schnitt: Lotty von Ki-ba-doo, Freebook Stulpenliebe von Rosarosa, Rock eigener Schnitt
Stoff: Bio-Sommersweat GoodLife55 Orange von Astrokatze
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Dienstag, 5. April 2016

Quak, quak!

Vor einigen Wochen fragte mich Steffi von Kleiner Laubfrosch, ob ich nicht Lust hätte, einen kleinen Frosch probezuapplizieren. Sie war gerade dabei die Applikation und ein dazugehöriges Tutorial fertigzustellen.

Da ich Steffi (zumindest virtuell) schon seit einiger Zeit kenne, konnte ich natürlich nicht nein sagen (obwohl ich mir eigentlich vorgenommen hatte, im Moment so wenig wie möglich probezunähen, um endlich mit ein paar eigenen Projekten voranzukommen).


Also dachte ich mir, muss ein schnelles Projekt her, es geht ja vor allem um den Frosch, und so nähte ich zunächst ein Lätzchen (Neue Lätzchen brauchten wir eh gerade dringend, eigentlich müsste ich auch noch ein paar mehr nähen).


Als das Lätzchen mit Frosch dann aber fertig war, fand ich den Frosch auf einmal so unglaublich niedlich, dass ich doch unbedingt auch noch ein Kleidungsstück mit Frosch haben wollte (auch in der Probeappliziergruppe entstanden immer mehr süße Kleidungsstücke mit Frosch, die mich sehr inspirierten, auch die Idee mit der Fliege habe ich mir da gemopst).

Als ich dann letzte Woche aus dem Urlaub zurückkam, habe ich mich also ganz schnell an die Maschine gesetzt und noch aus den Flying Blossom Ringel-Resten ein Shirt mit Froschmaultasche genäht.


Die Tasche habe ich in etwa so genäht, wie die Futterluke aus dem Tutorial von Yva R.
Nur unten ist die Tasche abgerundet und den Mund habe ich eben auch angerundet, damit man noch etwas mehr von dem roten Taschenfutter sieht. Naja, und ich konnte es nicht sein lassen, noch eine kleine Froschzunge herausschauen zu lassen, haha!


Das Shirt ist mal wieder Pilvi von Näähglück. Ich mag den Schnitt einfach (und war außerdem zu faul einen anderen Schnitt erst noch zu kleben und auszuschneiden).


Ganz froh bin ich, dass die Streifen von Ärmeln und Vorder- und Rückteil wirklich aufeinanderpassen, das hatte ich mir vorher unglaublich schwierig vorgestellt (ich hatte nämlich noch nie Raglan komplett gestreift genäht), aber letztendlich war das doch recht einfach zu verwirklichen.

Den Mund vom Frosch hätte ich vielleicht nicht unbedingt noch mit Nähmallinien absteppen müssen, so sieht er etwas aus, als hätte er einen Schnäuzer. Naja, jetzt ist es halt ein hungriger Frosch mit Schnauzbart!


Wenn ihr jetzt auch Lust auf Frösche bekommen habt, könnt ihr euch das Freebook für die Applikation hier herunterladen. Eine Plotter- und Stickdatei vom Frosch wird es auch noch in den nächsten Tagen geben.

Ich wünsche euch eine schöne frühlingshafte Woche!

Eure
Kristina

Schnitt: Lätzchen eigener Schnitt, Shirt Pilvi von Näähglück, Freebook-Applikation Frosch von Kleiner Laubfrosch
Stoff: Bio-Interlock Ringel Flying Blossom Blau von Astrokatze und Stoffreste
Verlinkt bei: Creadienstag, HOT, Kiddikram, Meitlisache