Dienstag, 26. Januar 2016

Die Upcycling-Frida

Wie versprochen, zeige ich euch heute noch mal die Upcycling Frida aus dem Outfit vom letzten Post etwas genauer.


Die Hose habe ich also aus einer alten Jeans meines Schwagers zugeschnitten und ich muss schon sagen, aus einer Männerjeans bekommt man deutlich mehr zugeschnitten als aus meinen schmalgeschnittenen Jeans ... von dieser Jeans hier ist jetzt sogar noch genug für Sommershorts übrig (Ich Dussel kann übrigens mein normales Objektiv nicht mehr finden und muss immer wieder feststellen, dass sich meine Festbrennweite nicht besonders gut für Nahaufnahmen auf dem Boden eignet, also ist alles etwas verschwommen).

Beim Zuschneiden stellte ich auf einmal fest, dass die linke Stoffseite richtig hübsch aussieht, und so kam ich auf die Idee, einfach die linke Stoffseite für die Taschen zu nehmen. Die Futterseite ist aus Resten von dünner lilafarbener Webware.


So ist es nicht zu langweilig, aber trotzdem schön schlicht, denn ich wollte endlich mal eine Hose, die wirklich zu allen Oberteilen passt (oder zumindest zu fast allen) und ihr werdet die Hose hier sicherlich noch häufiger sehen, wenn ich euch mal wieder ein neues Shirt zeige. Der Trotzkopf auf diesen Bildern ist allerdings schon fast ein Jahr alt und passt immer noch super.


Ich habe übrigens nicht mit der Zwillingsnadel abgesteppt sondern jeweils zwei Nähte genäht. Ich war mir erst nicht sicher, ob das Absteppen zur Frida passt (nur an Schritt- und Beininnennaht), aber ich finde es doch schick!


Von der Passform bin ich diesmal allerdings nicht so hundertprozentig überzeugt. Ich hatte in der Länge 80 und in der Weite 86 zugeschnitten und noch einige Millimeter mehr Nahtzugabe an den Seiten dazugegeben (0,7 cm sind ja schon im Schnitt enthalten).

Bisher hatte ich Frida immer aus dehnbaren Stoffen genäht und da saßen die bei meiner Tochter um den Popo herum immer eher enganliegend. Daher hatte ich Sorge, dass es aus festem Stoff doch zu eng werden könnte, aber irgendwie fällt es jetzt nicht so schön und sieht etwas plustrig aus. Schlauer wäre es sicherlich gewesen, einfach mal vor dem Zuschneiden den Hüftumfang der kleinen Dame zu messen ...


Eigentlich ist ja das schöne an Frida, dass die Hose oben eher eng und unten so schön weit ist, das kommt jetzt irgendwie gar nicht zur Geltung, weil es oben auch weit ist. Ich habe schon überlegt, sie nach oben hin nun doch noch enger zu machen. Auf der anderen Seite ist ein eingequetschter Windelpopo ja auch doof. Was meint ihr?



In das Bündchen habe ich übrigens zusätzlich noch ein Gummiband eingezogen, damit die Hose auch nicht rutscht.


Ich mag Upcycling-Jeans ja richtig gerne. Zum Glück habe ich kürzlich noch ein paar alte Jeans bekommen (deshalb bin ich auchb umso enttäuschter, das die Passform nicht so ist, wie ich mir das vorgestellt hatte)... aber es werden sicher bald noch weitere Upcycling-Jeans für die Tochter entstehen ...

Ich wünsche euch eine schöne Woche!

Eure
Kristina


Schnitt:  Frida von Milchmonster, Trotzkopf von Schnabelina
Stoff: Alte Jeans, Stoffreste und Bündchen André über Michas Stoffecke
Verlinkt bei: Creadienstag, HOT, Kostenlose SchnittmusterKiddikram, Meitlisache 

Mittwoch, 20. Januar 2016

Mittwochs mag ich Upcycling ...

... und Stoff-Resteverwertung!

Viel zu lange habe ich gar kein richtiges Upcycling mehr betrieben. Wahrscheinlich lag das daran, dass ich in letzter Zeit immer so viel Stoff bestellt habe, dass Upcycling gar nicht nötig war ...

... dabei mag ich Upcyclingprojekte richtig gern. Zum einen find ich es schön, wenn man etwas Altes nicht wegschmeißen muss, sondern noch weiterverwenden kann und zum anderen haben schon getragene Stoffe auch so manche Vorteile. Vor allem bei Jeans finde ich, dass sich die Stoffeigenschaften nach häufigem Tragen eher verbessern (solange sie nicht durchscheuert ;-) ): die Jeans färbt nicht mehr ab, hat eine hübsche Waschung und ist viel geschmeidiger ...

So bin ich nun ganz froh, dass ich endlich mal wieder"ge-upcycelt" habe – und das gleich zweimal: Zum einen habe ich einen alten Strickpulli von mir zu einem Bolero nach dem neuen Schnitt Cara von Rosarosa vernäht und zum anderen habe ich eine alte Jeans meines Schwagers zu einer Frida von Milchmonster verarbeitet.

Die Idee zu diesen Upcycling-Teilchen bekam ich eigentlich durch die ärmellose Elea aus den Betty-Bloom-Resten. Die Tochter hatte nichts Schlichtes im Schrank, was dazu gepasst hätte außer dem beigefarbenen Langarmshirt, das sie (auf den Fotos weiter unten zu sehen) unter der Elea trägt. Das hatte ich ihr vor knapp einem Jahr genäht, doch es wird allmählich arg eng ... und so sind diese Basic-Upcycling-Teile entstanden, die nun wirklich zu fast allem passen.


Das Jäckchen Cara wurde noch im Dezember zusammen mit der Ballontunika Liz (die in einigen Wochen erscheinen wird) probegenäht. Erst war ich mir nicht so sicher, ob ich überhaupt ein Bolero-Jäckchen nähen wollte und dachte zunächst, dass ich nur die Tunika Liz probenähe.

Aber als ich dann die vielen hübschen Beispiele sah, musste ich es doch probieren. Besonders schick fand ich die Varianten aus Strickstoff (obwohl Cara eigentlich in erster Linie für nicht- oder wenig dehnbare Stoffe geeigent ist) und so habe ich meinen alten Pulli (von dem ich schon mal für ein anderes Projekt einen Ärmel abgeschnitten hatte) eine Cara genäht. Allerdings ist meine Cara tatsächlich erst nach dem Probenähen jetzt im Januar entstanden.


Und ich bin echt begeistert. Die sitzt so toll und ist wunderbar kuschelig warm, da Vorder- und Rückteil sogar gefüttert sind (das ist allerdings nur optional).

Nur hinten habe ich mir einen kleinen Schnitzer erlaubt. Eigentlich soll man da in der unteren Mitte Falten legen, aber das hatte ich erst ganz vergessen und nicht bemerkt, weil das untere Bündchen so dehnbar war. Die nachträglich noch hineingemogelten Falten haben dann eher eine komische Nase in den Stoff gezogen ... naja, ich schau drüber hinweg.


Da der glatte Haupt-Pullistoff nicht ganz reichte, habe ich hinten das Bündchen aus dem Rippstoff genäht, der bei meinem Pulli ein Einsatz im Nacken war. Eigentlich finde ich diese Auflockerung ganz hübsch!


Die Ärmel können noch etwas mitwachsen, das find ich immer sehr praktisch. Gesäumt habe ich sie diesmal gar nicht (auch so ein Upcycling-Vorteil) ich habe einfach den Original-Pulli-Rand genommen, der sich so schön aufrollt.


Meine Tochter trägt die Jacke auf jeden Fall ständig, irgendwie hat sie kaum ein anderes Jäckchen, das so schön kuschelig warm ist! Und noch ein Vorteil: Wo weder Reißverschluss noch Knöpfe sind, kann die Tochter auch keine aufmachen!

Ja und den Anlass zu diesem Cara-Jäckchen hatte eben die Elea gegeben. Ich wollte aus den Betty-Bloom-Resten unbedingt noch eine Art Kleidchen nähen, einfach nur aus dem Stoff. Aber irgendwie war es dann dafür doch etwas zu wenig. So hat es nur noch für eine ärmellose Elea gereicht, quasi die im E-Book enthaltene "Sommertop-Variante" als Winter-Tunika (nur in der Weite habe ich eine Nummer größer gewählt, da ja noch etwas Kleidung darunter getragen wird) ...


Auch den Elea Schnitt habe ich zum ersten Mal genäht und bin ganz hin und weg. Am Rücken habe ich aus der Not eine Tugend gemacht: Da hatte ich nicht mehr genug Stoff um ihn im Bruch zuzuschneiden, und so habe ich noch eine Knopfleiste gebastelt, die natürlich auch das An- und Ausziehen erleichtert.



Und ein wenig stolz bin ich schon, dass hinten die Blumen so gut übereinanderpassen. Das ist übrigens kein Zufall ;-)

Da der Stoff ja so knapp war und die Länge wirklich sehr kurz geworden wäre, wenn ich den unten noch gesäumt hätte, habe ich noch eine hübsche Häkelborte angenäht. Das macht echt immer was her, oder?





Tja und dann habe ich halt noch die Frida dazugenäht. Als die Elea fertig war, wusste ich sofort. Dazu muss ich eine Frida nähen.

Nur mit der Passform bin ich jetzt nicht ganz zufrieden (obwohl ich schon so viele gut passende genäht habe, allerdings bisher immer aus dehnbaren Stoffen).

Ich hätte sie oben etwas enger nähen können (ich hatte Sorge, dass sie nicht passt und habe sie dort etwas weiter zugeschnitten). Jetzt fällt sie nicht ganz so schön und ich bin mir noch nicht sicher, ob ich es trotzdem so lasse oder doch noch mal änder ... auf jeden Fall stelle ich euch die Frida noch mal genauer in einem anderen Post vor (sonst nimmt dieser hier gar kein Ende mehr). Ein paar Bilder, auf denen man von der Hose noch etwas mehr sieht, sind auf jeden Fall schon geknipst.


Ich wünsche euch noch einen schönen Wochenrest!

Eure
Kristina



Schnitt: Elea und Cara von Rosarosa, Frida von Milchmonster
Stoff: Dehnbarer Bio-Sweat Betty-Bloom von Astrokatze, Lilafarbene Viskosejersey-Reste, Jeans und Strick Upcycling
Verlinkt bei: After Work Sewing, MMI, Kiddikram, Meitlisache, Ich näh Bio, Seasonal Sewing

Donnerstag, 14. Januar 2016

Mein Nachthemd!

Juchuuh! Nicht nur meine Tochter hat ein Nachthemd bekommen, auch für mich habe ich eins genäht! Und es ist genauso geworden, wie ich mir das vorgestellt habe! Ich bin ganz glücklich ...

Genau genommen, habe ich sogar zuerst das Nachthemd für mich genäht, und daraufhin bin ich auf die Idee gekommen, meiner Tochter auch eins zu nähen.


Mein Nachthemd ist genau wie mein Glücksklee-Schlafanzug nach dem Schnitt Sleepy und Lazy von Annas Country entstanden.

Für die Nachthemdversion habe ich das Oberteil bei meiner Körpergröße von 1,68 m um 40 cm verlängert (inkl. ca 2 cm Saumzugabe). Da das Oberteil eine leichte A-Form hat, funktioniert das ganz prima mit dem Verlängern, ohne dass es unten zu eng würde.




Genau wie der Schlafanzug sollte natürlich auch das Nachthemd stilltauglich sein. Da ich mit der Knopfleiste beim Schlafanzug nur so gerade eben hingekommen bin, habe ich hier den Ausschnitt vorne direkt ca. 4 cm tiefer zugeschnitten (denn ich wollte keine endlos lange Knopfleiste).

Die Knopfleiste habe ich diesmal auch schmaler gemacht, nur 1,5 cm breit. Eigentlich sollten da dann ein paar Jersey-Druckknöpfe drauf, doch als ich das Nachthemd noch ohne Knöpfe schon mal anprobiert habe, fand ich den Ausschnitt auf einmal so total klasse und habe die Knöpfe einfach weggelassen. Nachts würde ich nach dem Stillen das Shirt eh nicht wieder zuknöpfen ...

Ein bisschen weniger stark hätte ich das Halsbündchen dehnen können, so wellt sich der Ausschnitt jetzt etwas, aber wahrscheinlich gibt sich das mit der Zeit. Meist leiern die Bündchen ja eh aus ...


Den kuscheligen orangefarbenen Fancy 50s Interlock, den ich für Astrokatze vernähen durfte, finde ich auf jeden Fall  perfekt für Nachtwäsche: 100% Bio-Baumwolle, nicht ganz so dünn wie Jersey aber auch nicht zu warm.

Erst war ich ja fast ein wenig neidisch auf meine Tochter, dass sie das Nachthemd in Türkis bekommen hat (für mich hätten die 50 cm nicht gereicht ;-) ), aber fertig genäht, finde ich meine Farbe nun auch richtig klasse, auch wenn ich sonst eher wenig Orange trage. Und ehrlich gesagt habe ich auch genügend Klamotten in Türkis, Petrol oder Mint. Das wird auf Dauer ja auch langweilig ...


Jetzt müsste ich nur noch (wie schon für meine Tochter) auch für mich noch eine passende Schlafanzug-Hose zum Nachthemd nähen, dann würden auch bei den kälteren Temperaturen meine Beine nicht frieren. Nur habe ich noch nicht den perfekt passenden Stoff gefunden ...

Egal, zur Not warten wir einfach auf den Frühling ;-) 


Und nun zum

GEWINNSPIEL

Wer jetzt Lust auf so ein Nachthemd oder einen Schlafanzug, Tagesanzug oder Ähnliches hat, der kann noch bis heute abend 20 Uhr (Donnerstag, 14. Januar) auf meiner facebook-Seite sein Glück versuchen. Dort gibt es einmal das E-Book Sleepy und Lazy von Annas Country zu gewinnen! Anna-Lena von Annas Country war so lieb und sponsert insgesamt 13 E-Books!  So gibt es also auch noch bei zwölf anderen Probenäherinnen je ein E-Book zu gewinnen, die Links findet ihr in meinem Gewinnspiel-Post.

Und nun husche ich schnell zu RUMS und freue ich mich dann auf eine kuschelige Nacht (bei den aktuellen Temperaturen allerdings lieber im Glücksklee-Schlafi ;-) )

Eure
Kristina

Schnitt: Sleepy und Lazy von Annas Country oder im Kombi Angebot mit Schlafi 
Stoff: Bio-Interlock Fancy 50s von Astrokatze , Bündchen von Alles Für Selbermacher 
Verlinkt bei: RUMS, Ich näh Bio

Dienstag, 12. Januar 2016

Ein Nachthemd fürs Windelbaby?

Naja, so ein richtiges Baby ist sie ja nicht mehr, unsere Tochter ... vor allem sie selbst fühlt sich natürlich schon ganz groß und bezeichnet gern andere Kleinkinder als Babys, nur sie selbst ist natürlich keins mehr!

Aber eine Windel trägt sie ja trotzdem noch und an der Brust Nuckeln findet sie auch nach wie vor Klasse, ein bisschen Baby ist also doch noch in ihr (und das ist ja auch gut so!)... dennoch habe ich ihr jetzt tatsächlich etwas genäht, was sonst eher für die Großen ist – ein Nachthemd!


Noch weiß man ja nicht so genau, ob die Tochter ein Kleidungsstück mag oder nicht. Ich selbst kann mich aber noch daran erinnern, dass ich als Kind Nachthemden geliebt habe. Einmal hat meine Mutter mir ein unglaublich tolles Nachthemd genäht, das habe ich vor Kurzem wiedergefunden, und das ist wirklich wunderschön! Dagegen ist dieses hier wirklich sehr simpel, aber ich glaube, die Tochter fühlt sich ganz wohl darin ... und sicher sehr groß :-)

Damit es jetzt im Winter an den Beinen nicht zu kalt ist, gab es noch eine Schlafihose dazu, die unter dem Nachthemd getragen werden kann. Die habe ich oben wieder gesäumt und ein Gummiband eingezogen, denn momentan stehe ich mit Bauchbündchen etwas auf Kriegsfuß. Die leiern einfach immer aus!


Und eigentlich ist so ein Nachthemd gar nicht mal so unpraktisch, da bleibt der Rücken auf jeden Fall schön warm! Denn so schnell wie ein Shirt mit Bündchen rutscht das lange Nachthemd ja nicht hoch.

Abgesehen von diesem Schlafi hier, hatte ich ihr bisher eigentlich nur Overalls für nachts genäht, weil ich das für Windelkinder ganz gut finde. Aber so richtig geeignet sind die im Moment leider nicht, weil die Tochter abends beim Umziehen immer so unglaublich herumwuselt und zappelt und halb angezogen davonrennt, dass dadurch bei den Overalls tatsächlich schon Nähte der Bündcheneinfassung gerissen sind.

Da lassen sich zwei Einzelteile einfach leichter anziehen, und ich muss keine Angst um die Nähte haben (denn an meiner Nähmaschine sind ja leider auch die dehnbaren Stiche nicht allzu dehnbar) ...

Der Grundschnitt ist übrigens wieder der Schlafi von Annas Country. Der ist wirklich schön locker und bequem geschnitten. Das Oberteil habe ich für die Nachthemdversion bei Größe 80/86 einfach 10 cm verlängert (inklusive 1,5 cm Saumzugabe). Damit sich das Shirt gut über den Kopf ziehen lässt, habe ich diesmal auch noch eine Knopfleiste eingefügt.

Der Stoff vom Nachthemd ist der kuschelige Fancy 50s Interlock von Astrokatze. Als Natascha von Astrokatze mich im Dezember fragte, ob ich den Fancy 50s in Orange und einer anderen Farbe vernähen wollte, konnte ich einfach nicht nein sagen, obwohl ich natürlich in der Vorweihnachtszeit genug zu tun hatte. Aber ich mag so kuscheligen Bio-Interlock im Winter einfach zu gerne!

Tatsächlich ist dieses Set dann auch erst zwischen Weihnachten und Neujahr entstanden. Nach einer Woche ohne Nähen habe ich mich regelrecht an die Maschine gestürzt und losgelegt! Erst war ich mir gar nicht mal so sicher, ob der Stoff nicht doch zu "erwachsen" für meine Tochter ist, aber als ich das Nachthemd fertig hatte, fand ich's klasse. Und ja (hatte ich gerade schon wieder vergessen), sie ist ja auch schon groß!


Die Ringel und Bündchen hatte ich noch in meinem Stoffregal, sie sind von Alles für Selbermacher. Ich finde die passen prima dazu, oder?

Und weil ich Interlock als Stoff für Bodys so toll finde, habe ich direkt aus dem Rest Fancy 50s noch einen Body genäht (Bodys sind eh immer zu wenig da). Für lange Ärmel hat der Stoff hier zwar nicht mehr gereicht, aber einen kurzärmeligen Regenbogenbody nach dem Freebook von Schnabelina konnte ich so gerade eben noch zuschneiden.


Die Ärmel sind zwar noch kürzer als laut Schnittmuster vorgesehen, aber das finde ich gar nicht schlimm.


So ist also ein richtiges Set entstanden, auch wenn es so zusammen natürlich eher selten getragen werden wird ...


Und wenn ihr jetzt auch Lust auf Schlafanzüge bekommen habt, dann könnt ihr heute mal auf meiner facebook-Seite vorbeischauen. Da gibt es nämlich eine Verlosung. Und zwar darf ich dort ein E-Book Sleepy und Lazy von Annas Country verlosen, quasi die Schlafi-Version für uns Damen!

Und damit verabschiede ich mich für heute. Ich wünsche euch eine tolle Woche!

Eure
Kristina

Schnitt: Schlafi von Annas Country (mit Variationen: Oberteil 10 cm verlängert, Knopfleiste eingefügt, Hose mit Gummizug statt Bauchbündchen), Regenbogenbody von Schnabelina
Stoff: Bio-Interlock Fancy 50s in Türkis von Astrokatze (Design Aleksio), Ringeljersey und Bündchen von Alles-für-Selbermacher
Verlinkt bei: Creadienstag, HOT, Kostenlose Schnittmuster, Ich näh Bio, Kiddikram, Meitlisache 

Donnerstag, 7. Januar 2016

Mit Glücksklee-Schlafi ins neue Jahr!

Nun ist es da, das neue E-Book von Annas Country und ich kann die Vorschau von letzter Woche auflösen ... Den kuscheligen Glücksklee-Frottee habe ich nämlich zu meinem neuen Schlafanzug vernäht, nach dem neuen Schnitt Sleepy und Lazy, den ich testen durfte.


Und ich muss sagen, der Schnitt gefällt mir richtig gut! Das Oberteil sitzt so schön, dass ich schon überlegt habe, es ganz normal anzuziehen :-) Aber vielleicht wäre das Shirt doch ein wenig sehr rot ...
Auf jeden Fall ist es superkuschelig. Der Sunshine Frottee ist richtig warm. Bei den aktuellen Temperaturen allerdings fast ein wenig zu warm. Ich hatte dann doch darauf spekuliert, dass irgendwann der Winter richtig kommt. Und dann wird es bei uns im Schlafzimmer immer wirklich kalt (da wir dort grundsätzlich nicht heizen). Aber bei den Temperaturen bisher hätte auch ein Jersey-Oberteil gereicht. Noch gibt es ja den roten Klee auch als Jersey bei Alles für Selbermacher, Vielleicht muss ich mir einfach noch ein zweites Oberteil aus Jersey nähen - für die wärmeren Tage ...


Die Hose ist aus Interlock von Michas Stoffecke. Interlock mag ich einfach sehr gern für Schlafanzüge im Winter. Nicht zu dünn, nicht zu dick und so schön angenehm auf der Haut. Oben habe ich statt Bündchen ein Gummiband in den Saum eingezogen, damit der Schlafanzug nachts nicht rutscht.

Ein wenig wurde der Schnitt auch noch geändert nachdem ich diese Version genäht hatte. Der Ausschnitt ist im Nacken und an den Seiten noch etwas enger geworden, bei der Hose gibt es nun noch eine nach unten schmaler zulaufende Variante für die Bündchenversion.


Ich habe mal wieder eine Knopfleiste als Stillöffnung eingefügt. Die Knopfleiste hätte ich ruhig noch 5 cm länger machen können, aber auch so kommt die Tochter an die Brust dran ...


Den Partnerlook-Schlafi der Tochter hatte ich hier schon mal gezeigt. Eigentlich wollte ich bei den Partnerlook-Fotos ja keine Stillfotos machen, aber die Tochter war einfach zu müde ... was will man da machen?

Und nun ab zu RUMS! Nächste Woche zeig ich euch dann mein Nachthemd ...

Eure
Kristina

Schnitt: Sleepy und Lazy von Annas Country, auch als Kombi-Ebook erhältlich
Stoff: Sunshine Frottee von Alles für Selbermacher, Interlock Rot von Michas Stoffecke

Dienstag, 5. Januar 2016

Blockstreifenreste

Letzte Woche habe ich euch ja schon das Kuschelfreunde-Outfit für die Tochter gezeigt und angekündigt, dass ich noch ein paar Reste übrig hätte ... mittlerweile sind tatsächlich die Reste schon vernäht - so schnell bin ich sonst selten!

Was ich aus den restlichen Blockstreifen noch hinbekommen habe, zeige ich euch heute direkt mal:


Und zwar habe ich ein "Endless Summer" Shirt nach dem Schnitt von Schaumzucker aus den Resten genäht. Ich hatte mir schon etwa vor einem Dreivierteljahr das Kombi-Ebook gekauft, aber bisher nur dieses My Simply Summer Shirt für mich genäht. Nun wurde es endlich mal Zeit für den Kinderschnitt und bei den aktuellen Temperaturen natürlich in der Langarmversion ...


Ich war ganz erfreut, dass ich mit den Stoffresten so gut auskam. Der Schnitt passte perfekt zu meinem Stoffrest. Und eine Unterteilung vorne wollte ich ohnehin machen ...

Ich muss ja zugeben, dass das Shirt im Moment fast noch ein Kleid ist, aber irgendwie tat ich mich schwer, meinem ca. 82 cm großen Kind noch die Größe 74/80 zu nähen. Also habe ich 86/92 genäht und das ist nun wirklich reichlich. Aber als Longshirt oder Kleid durchaus schon tragbar finde ich ...


Die lächelnden Blumen habe ich aus dem Betty Bloom Stoff ausgeschnitten, die Blätter aus den Streifenresten. Und zum ersten Mal habe ich mich getraut, einfach ohne Nähfuß zu nähmalen und war ganz begeistert vom Ergebnis! Das muss ich jetzt öfter mal machen!


Als das Shirt eigentlich schon fertig war, fand ich die Rückseite irgendwie etwas zu leer und habe dort einfach auch noch mal Betty Bloom eingefügt.


Den Ausschnitt hatte ich etwas vergrößert, da ich Sorge hatte, der dicke Kopf würde sonst vielleicht nicht durchpassen (irgendwie habe ich bisher immer Shirts mit Knopfleiste oder Amerikanischen Ausschnitt genäht und immer Angst, ein normaler Rundhalsausschnitt passt nicht über den Kopf). Aber vielleicht wäre das gar nicht nötig gewesen, jetzt sitzt es am Hals schon sehr locker. Aber dafür lässt sich das Shirt jetzt wirklich einfach anziehen ...


Die Blumen und bunten Streifen machen auf jeden Fall richtig gute Laune, auch wenn es draußen mal wieder grau in grau ist. Aber immerhin haben wir etwas Schnee bekommen, dann ist es ja gleich viel heller. Auch die Tochter war ganz begeistert vom "Nee", auch wenn es etwas zu wenig zum Schneemann-Bauen war ...


Habt einen schönen Tag!
Eure Kristina

Stoffe: Bio-Sweat Blockstreifen  und Kuschelfreunde "Betty Bloom" von Astrokatze, Sommersweat aus dem Stoffladen vor Ort, Bündchen von lillestoff
Schnitte: Endless Summer von Schaumzucker,  Stulpenliebe von Rosarosa 
Verlinkt bei: CreadienstagHOTKostenlose SchnittmusterMeitlisacheKiddikramIch näh BioStreifenliebe